Recruiter, don´t fuck up the culture!

Also ich frage Euch, liebe Recruiter(NG), Staffer, Sourcer, Talent Manager und alle anderen, die sich um den Nachschub guter Kandidaten in Unternehmen kümmern: Was habt Ihr mit Unternehmenskultur zu tun?

Ich kann den Aufschrei der breiten Recruiting-Masse schon hören: „Nein, bitte nicht schon wieder ein neues Thema fürs Recruiting! Wir haben doch die alten noch nicht so richtig verdaut.

Doch wer von Euch vordenkt, muss nicht lange nachdenken! Unternehmenskultur ist das große Thema, nicht nur im Recruiting. Nein, kein neuer Trend. Das war schon immer so!
Bis dato hatten wir die kulturelle Passung von Kandidaten meist „im Bauch“, „im kleinen Finger“ oder sonst wo am Körper. Instrumente? Konzepte? Da wird es schon dünner.

Und hier, liebe Vordenker und Vormacher, kommt Eure Gelegenheit: Am CorporateCultureCamp könnte es auch um genau diese Themen gehen, wenn ihr das wollt!

Matching

Vielleicht haben wir es in Zeiten der Anforderungs- und Qualifikationsprofile und den Diskussionen um den Fachkräftemangel nicht so bemerkt: Ob ein Kandidat oder Kandidatin ins Unternehmen passt, ist mindestens genauso wichtig für unseren Recruiting-Erfolg wie (vermeintlich) nötige Qualifikation und Skills.
Ein hoch auf die Algorithmen, die uns das Matching der Bewerbungen auf die Stellen erleichtert! Doch wo bleibt die Passung zur Kultur? Wie gehen wir das Thema an und wie erfolgsverprechend sind bereits erste Lösungen dafür?

Candidate Experience bleibt, Employee Experience kommt!

Angefangen hat ja alles mit der Arbeitgeber-MARKE. Dann haben wir erkannt, dass wir Markenversprechen auch erlebbar machen müssen: die Candidate Experience war entdeckt. Und dann kommen wir drauf, dass auch das zu kurz gedacht ist: es ist unsere unverwechselbare Unternehmenskultur, die wir im Blick haben müssen. Oder wie @RalfTometschek schon immer gesagt hat: „Innen beginnen“.
Und wie packen wir es an? Welche Möglichkeiten haben wir dazu? Und wie bekommen wir das Management an Bord?

Spannende Fragen, für die sich eine (oder mehrere?) Sessions am CorporateCultureCamp sicher lohnt.
Also, liebe Recruiter, habt ihr Ideen, welche Themen ihr am CorporateCultureCamp einbringen wollt?

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Lieber gerührt oder geschüttelt?

Da treffen sich ein paar Menschen (in einer Session am HR BarCamp in Berlin), diskutieren danach online darüber, ob und wie man Unternehmenskultur gestalten kann. Und erhalten noch keine befriedigenden Antworten dazu. Da geht mehr!

Theorien gibt es ja viele, aber wie bringen wir das ins Unternehmen? Wo ansetzen? Auf welche Fallstricke achten? Und wie den (nötigen) Wandel begleiten? Wie machen es andere … und, und, und.

Wir rütteln uns ein BarCamp …

… in unserer Freizeit. Neben unserem Arbeitsalltag in unseren Berufen. Nicht-Kommerziell. Einfach so.

Nein, es muss jetzt keiner gerührt sein. Wir tun das, weil wir an ein inspirierendes Event mit tollen Menschen glauben, die das Thema genauso bewegt wir uns. 

… nach bewährtem Rezept!

Dabei kommt es gar nicht so sehr auf das Rezept an, als auch die Qualität der gut aufeinander abgestimmten Zutaten. Und hier nun das Rezept für ein BarCamp:

Man nehme einen Ort und Termin. Zu beachten

  • bundes- bzw. länderweite Feiertage und Ferienzeiten
  • Vermeidung von Parallelveranstaltungen
  • Erreichbarkeit (aus allen Teilen Europas!)
  • unsere Zutat: 5. und 6. November 2015 in Hamburg

Man suche eine Location. Zu beachten bei der Recherche, Abstimmung und Buchung sind die Anforderungen an das Format BarCamp wie

  • Größe der Räume und ausreichend vorhandene Sessionsräume
  • Möglichkeiten für Gespräche zwischen den Sessions
  • Atmosphäre
  • Wlan
  • Verkehrsanbindung
  • Höhe der Miete (Danke an die Unterstützung von eparo!)
  • unsere Zutat: die Räume von eparo passen perfekt!

Man bestimme einen Caterer und achte auf das Budget. Besondere Herausforderung: regional, saisonal, lecker, vielfältig, den ganzen Tag verfügbar. Hier wählen wir erst die perfekte Zutat aus.

Mit diesen Zutaten betreibe man viel  Öffentlichkeitsarbeit / Social Media

  • Domaine registrieren, Einrichten von Email-Adressen
  • Logo gestalten (Danke an SketchnoteLovers!)
  • Druckvorlage für Visitenkarten erstellen
  • Internetauftritt erstellen (also Konzeption, Content, technische Umsetzung) sowie Finden, Pflege, Einbindung des Ticketssystems
  • Anlegen eines Redaktionssystem, regelmäßige Blogbeiträge verfassen
  • Twitteraccount einrichten und regelmäßig twittern
  • xing-Gruppe für Sessionthemen einrichten und moderieren, Kontakte einladen
  • persönliche Einladung per Email, telefonisch auf Messen und Konferenzen
  • Medienpartner finden
  • Recherche passender Veranstaltungskalender und Eintrag  wie Barcamp-Liste – in rxing-Gruppen – Nachhaltigkeitsforen – Zeitungen, Veröffentlichung in Newslettern von Partnern, Kammern, Wirtschaftsverbändern etc.,
  • Verfassen von Pressemitteilungen, Mailing sowie Nachfassen

Viele viele Telefonate um Unterstützer zu begeistern und zu gewinnen. Einige Skype calls sowie E-Mails für interne Abstimmungen im Team.

Und dann wollen wir noch viel mehr Menschen für dieses BarCamp begeistern: Wer macht die Dokumention? Wer übernimmt die Organisation an dem Tag? Wer ist Ansprechpartner davor, während und danach?

Wir sind mit Begeisterung und Freude am „Rütteln“ des Corporate Culture Camps 2015! Wen können wir nun „aufrütteln, wer ist gerne mit dabei? Tickets gibt es hier auf diese Site!

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Die besten Ausreden, nicht zum CorporateCultureCamp zu kommen!

Es gibt sie ja erst ab 16. September: die streng limitierten Tickets für das CorporateCultureCamp am 5. und 6. November im Hamburg. Und es gibt noch welche (nämlich hier!).

Du weißt noch nicht, ob Du kommst? Unsere Ideen, warum es sich auszahlen könnte dabei zu sein, überzeugen Dich noch nicht?
Na, dann haben wir was für Dich: Die 6 Ausreden, warum Deine Teilnahme sicher nicht möglich ist. Schade eigentlich!

Ausrede 1: Unternehmenskultur? Das ist doch ein Orchideen-Thema!

Da hast Du vermutlich recht: Unternehmenskultur hat nichts mit echtem Business zu tun. Unternehmen haben Ziele zu erreichen, an denen nicht zu rütteln ist. Für Soft-Themen haben wir echt keine Zeit. Klüger, nicht härter arbeiten? Alles Unfug!

Ausrede 2: Kultur ist wie sie ist, worüber also reden?

Ja, auch da hast Du wieder recht: Wir Organisatoren sagen ja selbst, dass jedes Unternehmen eine Kultur hat oder ist. Das wird wohl so sein, also wozu lange darüber reden? Da gibt es doch gar nichts zu besprechen! (Aber bitte, zeig niemanden diesen Beitrag hier – das könnte nur zu unnötigen Diskussionen führen!)

Ausrede 3: Ein BarCamp? Ich weiß gerne vorher, was mich erwartet!

Auch da ist was Wahres dran: Wir wissen ja selbst noch nicht, was auf dem CorporateCultureCamp passieren wird.
Was will man auf einer Veranstaltung, wo man vorher nicht weiß, was dort passieren wird. Keine Themen, keine Agenda, keine Referenten! Die Dynamik und der Spirit eines BarCamps wird da überschätzt; was soll ich von anderen Teilnehmern schon lernen?

Ausrede 4: Hamburg? Das ist doch viel zu weit!

Hamburg bedeutet Anreise? Ja, das ist aufwändig und sicher mit langer Bahnfahrt oder sogar mit Fliegerei verbunden!
Selbst wenn man bedenkt, wie schnell man in Hamburg vom Flughafen zu eparo käme, gibt es sicher keine günstigen Flug-Tickets mehr. Man weiß doch, wie schnell die ausverkauft sind. Ja, stimmt – doch bitte nach-googeln, das könnte diese Ausrede nutzlos machen!
Und wir verraten garantiert niemanden, dass es auch das günstige Veranstaltungsticket der Bahn gibt: 1. Klasse um pauschal € 99 aus ganz Deutschland.

Ausrede 5: Zwei Tage? Das ist doch viel zu lange!

Noch nichts dabei? Na, dann hätten wir noch die Standard-Ausrede für alle Fälle: Viel zu lange, 2 Tage! Nein, keine Zeit! Leider, ausgerechnet an diesem Termin habe ich schon Termine.
Ja klar, wenn es der Kalender absolut nicht zulässt, kann man einfach nichts machen. Donnerstag und Freitag sind ja immer schlecht, man möchte ja rechtzeitig ins Wochenende!

Ausrede 6: Tickets? Keine mehr bekommen!

Sollten alle Stricke reißen, dann haben wir noch eine letzte Ausrede für Dich: Keine Tickets mehr, leider! Doch noch gibt es sie, die Tickets. Garantiert limitiert auf 80 Stück. Also, lass Dir ruhig Zeit. Ausverkauft ist ausverkauft. Kaum wartet man ein bisschen zu, hat man auch schon Pech!

Keine Ausrede dabei gewesen? Dann gehörst Du wohl zu den Profis, die das Potenzial des CorporateCultureCamps erkannt haben. Kein Weg zu weit, kein Termin unverschiebbar!

Schön, da freuen wir uns, Dich zu sehen!

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