Jugendkultur: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!?

Die neuen Generationen drängen in die Unternehmen und zwingen uns zu einer neuen Unternehmenskultur! Also los, lasst uns unsere Kulturen danach anpassen: jedenfalls auf die Generation Y – und für die ganz schnellen – gleich auch auf die Generation Z !

Doch halt! Wer das fordert, wird gnadenlos scheitern! Warum?

  1. Die Generationen, die oftmals beweint oder befeiert werden, gibt es in Wirklichkeit gar nicht!
    Die Generation Y wird vielerorts in den schillerndsten Farben beschrieben, kann aber von Studien in der Realität so nicht ausgemacht werden. Die gerade veröffentlichte Shell-Jugendstudie unterschiedet vier „Typen“, andere Studien noch mehr solcher „Kulturgruppen“.
    Selbst Professor Scholz mit seiner Prognose der Generation Z bleibt (als Wissenschafter!!!) empirische Beweise dafür schuldig. Eine nähere Betrachtung der Generationenfrage habe ich erst unlängst gebloggt.
  2. Es ist wohl auch keine gute Idee, eine (vermeintlich existierende) Zielgruppe am Markt herausnehmen und sie zum Ideal einer internen kulturellen Veränderung zu machen.
    Warum sollten die, die bereits hier arbeiten und die existierende Kultur leben (und damit fortschreiben), genau diese an nun anders leben, weil es extern so gelebt wird? Wie genau soll das gelebt werden und vor allem warum? Nein, Wandel muss immer von innen kommen!
  3. Kultur wird außerdem nicht von einzelnen gemacht, sondern entsteht immer wieder neu in der Interaktion miteinander. Vieles davon ist uns nicht mal bewusst.
    Für eine Kulturentwicklung in die Richtung Y und Z müssten wir die Vertreter der GenY und GenZ in entsprechender Anzahl in die Unternehmen bringen. Komisch, dass das nicht aufzugehen scheint; denn dort sind ja schon sehr viele – aber eben nicht so eindimensional wie vielerorts beschreiben (siehe dazu wieder Punkt 1.!).

Wer eine erfolgreichen kulturellen Wandel oder einfach nur eine zukunftsorientierte Kulturpflege im Unternehmen betreiben möchte (oder muss), muss immer intern ansetzen.
Das bedeutet, der Entwicklung der eigenen, tagtäglich immer wieder neu-entstehenden Kultur Raum für neue „Spielarten“ zu geben und diese (z.B. über Vorbildwirkung) weiter zu verstärken.
Entwicklung heißt in diesem Zusammenhang auch „Ergebnisoffenheit“ – mit (eventuell SMART-formulierten) Zielen kommen wir da nicht weiter.
Die eigene Kultur im Unternehmen ist im Alltag viel zu kraftvoll – und damit auch resistent gegen „von außen“ gewünschte Ideale.

Aber genau diese Ergebnisoffenheit bringt auch manchmal Unerwartetes, Überraschendes oder noch viel Besseres (als die SMARTen Zielbilder) hervor. Man muss die Entwicklung nur zulassen und sanft pflegen.
Diese so „entwickelte“ Kultur entfaltet nicht nur ihre ganze Kraft als Orientierung, Sicherheit und Motivation im Unternehmen, sondern ist auch die Basis für weitere Entwicklungen.

Mit einer sich permanent entwickelnden Kultur ziehen Sie genau die Mitarbeiter an, die zu Ihrer Kultur passen und halten die Mitarbeiter, die Ihre Kultur weiterbringen – egal ob Gen Y, Gen Z.
Damit bleiben Sie auf Ihrem, einzigartigen Weg, und haben die besten Voraussetzungen für alle geschaffen. Denn: wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

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BarCamps – und warum es sich einfach auszahlt, dabei zu sein…

Gerade ist das CorporateLearningCamp in Frankfurt zu Ende gegangen. Bereits zum vierten Mal trafen sich an die 200 Experten, die zwei Tage lang an den Bildungs- und Lernkonzeptionen arbeiteten.
Eine Woche davor fand zum ersten Mal das HR BarCamp in Wien statt – nicht ganz, denn es war die Fortführung des HR BarCamps in Berlin, das nächstes Jahr bereits zum fünften Mal stattfinden wird.

Das CorporateCultureCamp am 5. und 6. November in Hamburg geht zum ersten Mal an den Start – mit kleinerer, aber umso feineren Runde an Teilgebern – ja Teilgeber, weil sie sich aktiv beteiligen.

Als Vorgeschmack bringen wir Ihnen hier die Video der beiden angesprochenen BarCamps.

HR BarCamp, Wien

CoporateLearningCamp, Frankfurt

Also, lasst uns spannende und inspirierende zwei Tage mit dem Thema Unternehmenskultur verbringen. Tickets gibt es hier; Ausreden, nicht zu kommen, hier  😉

Bis dann in Hamburg!

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Personalentwickler, don´t fuck up the culture!

Also, liebe Personalentwickler, Learning&Development-Specialists, Trainingsmanager oder Schulungsorganistoren – kennt ihr die Kultur Eures Unternehmens und bindet sie in Eure Trainingsüberlegungen ein?

Ich kann sie regelrecht hören, die Stimmen: „Ja, klar – natürlich richten wir uns nach der Unternehmenskultur, wenn wir Seminare buchen oder Trainer einkaufen. Sonst noch was? Wir haben genug Themen um die Ohren, jetzt kommt mir bitte nicht noch mit dem (esoterischen) (Orichideen-)thema.

Doch wer von Euch vordenkt, muss nicht lange nachdenken! Unternehmenskultur ist das große Thema, nicht nur in der Personalentwicklung. Nein, kein neuer Trend. Das war schon immer so!

Eure Kultur macht Eure Entwicklungsangebote im Unternehmen, prägt den Ablauf Eurer Workshops und Trainings, und gibt den Umgang mit Online-Medien in Eurem Unternehmen vor.
Und gleichzeitig prägen all diese Aktivitäten Eure Kultur. Sie erzeugen Interaktion, die kulturprägend sind oder zumindest sein können. Und dort liegt das Potenzial für Euer Unternehmen: ihr gestaltet permanent die Unternehmenskultur, ob ihr das wollt oder nicht! Ob Euch das bewusst ist oder nicht!

Im der ersten Woche des #cl20 MOOC wurde eindrucksvoll gezeigt: In 80% der Unternehmen der Teilnehmer wandelt sich das Business gerade stark, da muss sich der Bildungsbereich ranhalten, um dabei zu bleiben.
Doch in nur 40% der Unternehmen hat sich der Bildungsbereich erst einmal damit beschäftigt (Achtung! Das sind alles Teilnehmer eines MOOCs, ein per se schon innovatives Format!).
Nur in 9% der Unternehmen fühlen sich die Personalentwickler fit für diese Aufgabe!

Also, die Luft wird dünn! Und Unternehmenskultur wird in Zukunft eine (noch viel stärkere) Schlüsselrolle spielen.
Wer Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufbauen möchte (bzw. sie darin unterstützen, diese aufzubauen), wird mit Standardrezepten und Standard-Trainings nicht weiterkommen. Auch wenn uns das die Dienstleister immer wieder in salbungsvollen Worten versprechen.

Und hier, liebe Vordenker und Vormacher, kommt Eure Gelegenheit: Am CorporateCultureCamp könnte es auch um genau diese Themen gehen, wenn ihr das wollt!

Wir brauchen also viel mehr Lösungen, die zu unserer Kultur passen und von und in der Kultur des Unternehmens umgesetzt werden können. Und gleichzeitig braucht es mutige Initiativen der Personalentwicklung, um die Kultur des Unternehmens laufend zu pflegen und auch weiterzubringen.

eLearning, eTeaching, eTraining – und wo bleibt der Mensch?

Technikeinsatz im Bildungsbereich wird seit Jahren als DIE Lösung für zukünftiges Lernen beschrieben.
Doch warum doktern wir damit seit Jahrzehnten herum und kriegen es nicht wirklich ins Laufen? Weil die Technik oft implementiert wird, die Kultur aber dabei unberücksichtigt bleibt. Damit bleiben sie Angebote verordnete Fremdkörper – egal ob es um die nötige Zeit, ein attraktives Marketing für die Inhalte, oder eine konsequente Anbindung an den Alltag geht.
Offen bleiben die Fragen: Wir bereiten wir die Organisation und die Kolleginnen und Kollegen auf diese neue Kultur der Zusammenarbeit und des Lernens vor? Wie können wir diese (Kultur-)entwicklung begleiten? Und was können wir jetzt schon dafür tun?

Lerntransfer – ohne (Führungs-)Kultur geht gar nichts!

Das beste Konzept für einen Lerntransfer mit klaren Zielsetzungen und Vereinbarungen hilft nichts, wenn die Führungskultur dies nicht in sich trägt. Dann bleibt es kalte Pflichtübung, wenn es denn überhaupt gemacht wird.
Die Fragen, die sich dann rasch stellen, passen wunderbar auf der CoporateCultureCamp: Doch wie bringt man diese Aspekte in eine neue Führungskultur? Wie gewinnt man das Management dazu? Und mit welchen Zeichen und (non-verbalen) Botschaften kann man dazu arbeiten?

Der Personalentwickler als Kulturmanager?

Ja, möglicherweise. Und damit sind wir viel stärker an der Visions- und Strategiearbeit des Unternehmens dran, also wir es bisher nur erträumen.
Und wer weiß, vielleicht sind wir dann wirklich mal Seelsorger für eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur?

Seid ihr bereit? Finden wir es heraus, am CorporateCultureCamp am 5. und 6. November 2015 in Hamburg.

 

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Recruiter, don´t fuck up the culture!

Also ich frage Euch, liebe Recruiter(NG), Staffer, Sourcer, Talent Manager und alle anderen, die sich um den Nachschub guter Kandidaten in Unternehmen kümmern: Was habt Ihr mit Unternehmenskultur zu tun?

Ich kann den Aufschrei der breiten Recruiting-Masse schon hören: „Nein, bitte nicht schon wieder ein neues Thema fürs Recruiting! Wir haben doch die alten noch nicht so richtig verdaut.

Doch wer von Euch vordenkt, muss nicht lange nachdenken! Unternehmenskultur ist das große Thema, nicht nur im Recruiting. Nein, kein neuer Trend. Das war schon immer so!
Bis dato hatten wir die kulturelle Passung von Kandidaten meist „im Bauch“, „im kleinen Finger“ oder sonst wo am Körper. Instrumente? Konzepte? Da wird es schon dünner.

Und hier, liebe Vordenker und Vormacher, kommt Eure Gelegenheit: Am CorporateCultureCamp könnte es auch um genau diese Themen gehen, wenn ihr das wollt!

Matching

Vielleicht haben wir es in Zeiten der Anforderungs- und Qualifikationsprofile und den Diskussionen um den Fachkräftemangel nicht so bemerkt: Ob ein Kandidat oder Kandidatin ins Unternehmen passt, ist mindestens genauso wichtig für unseren Recruiting-Erfolg wie (vermeintlich) nötige Qualifikation und Skills.
Ein hoch auf die Algorithmen, die uns das Matching der Bewerbungen auf die Stellen erleichtert! Doch wo bleibt die Passung zur Kultur? Wie gehen wir das Thema an und wie erfolgsverprechend sind bereits erste Lösungen dafür?

Candidate Experience bleibt, Employee Experience kommt!

Angefangen hat ja alles mit der Arbeitgeber-MARKE. Dann haben wir erkannt, dass wir Markenversprechen auch erlebbar machen müssen: die Candidate Experience war entdeckt. Und dann kommen wir drauf, dass auch das zu kurz gedacht ist: es ist unsere unverwechselbare Unternehmenskultur, die wir im Blick haben müssen. Oder wie @RalfTometschek schon immer gesagt hat: „Innen beginnen“.
Und wie packen wir es an? Welche Möglichkeiten haben wir dazu? Und wie bekommen wir das Management an Bord?

Spannende Fragen, für die sich eine (oder mehrere?) Sessions am CorporateCultureCamp sicher lohnt.
Also, liebe Recruiter, habt ihr Ideen, welche Themen ihr am CorporateCultureCamp einbringen wollt?

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Die besten Ausreden, nicht zum CorporateCultureCamp zu kommen!

Es gibt sie ja erst ab 16. September: die streng limitierten Tickets für das CorporateCultureCamp am 5. und 6. November im Hamburg. Und es gibt noch welche (nämlich hier!).

Du weißt noch nicht, ob Du kommst? Unsere Ideen, warum es sich auszahlen könnte dabei zu sein, überzeugen Dich noch nicht?
Na, dann haben wir was für Dich: Die 6 Ausreden, warum Deine Teilnahme sicher nicht möglich ist. Schade eigentlich!

Ausrede 1: Unternehmenskultur? Das ist doch ein Orchideen-Thema!

Da hast Du vermutlich recht: Unternehmenskultur hat nichts mit echtem Business zu tun. Unternehmen haben Ziele zu erreichen, an denen nicht zu rütteln ist. Für Soft-Themen haben wir echt keine Zeit. Klüger, nicht härter arbeiten? Alles Unfug!

Ausrede 2: Kultur ist wie sie ist, worüber also reden?

Ja, auch da hast Du wieder recht: Wir Organisatoren sagen ja selbst, dass jedes Unternehmen eine Kultur hat oder ist. Das wird wohl so sein, also wozu lange darüber reden? Da gibt es doch gar nichts zu besprechen! (Aber bitte, zeig niemanden diesen Beitrag hier – das könnte nur zu unnötigen Diskussionen führen!)

Ausrede 3: Ein BarCamp? Ich weiß gerne vorher, was mich erwartet!

Auch da ist was Wahres dran: Wir wissen ja selbst noch nicht, was auf dem CorporateCultureCamp passieren wird.
Was will man auf einer Veranstaltung, wo man vorher nicht weiß, was dort passieren wird. Keine Themen, keine Agenda, keine Referenten! Die Dynamik und der Spirit eines BarCamps wird da überschätzt; was soll ich von anderen Teilnehmern schon lernen?

Ausrede 4: Hamburg? Das ist doch viel zu weit!

Hamburg bedeutet Anreise? Ja, das ist aufwändig und sicher mit langer Bahnfahrt oder sogar mit Fliegerei verbunden!
Selbst wenn man bedenkt, wie schnell man in Hamburg vom Flughafen zu eparo käme, gibt es sicher keine günstigen Flug-Tickets mehr. Man weiß doch, wie schnell die ausverkauft sind. Ja, stimmt – doch bitte nach-googeln, das könnte diese Ausrede nutzlos machen!
Und wir verraten garantiert niemanden, dass es auch das günstige Veranstaltungsticket der Bahn gibt: 1. Klasse um pauschal € 99 aus ganz Deutschland.

Ausrede 5: Zwei Tage? Das ist doch viel zu lange!

Noch nichts dabei? Na, dann hätten wir noch die Standard-Ausrede für alle Fälle: Viel zu lange, 2 Tage! Nein, keine Zeit! Leider, ausgerechnet an diesem Termin habe ich schon Termine.
Ja klar, wenn es der Kalender absolut nicht zulässt, kann man einfach nichts machen. Donnerstag und Freitag sind ja immer schlecht, man möchte ja rechtzeitig ins Wochenende!

Ausrede 6: Tickets? Keine mehr bekommen!

Sollten alle Stricke reißen, dann haben wir noch eine letzte Ausrede für Dich: Keine Tickets mehr, leider! Doch noch gibt es sie, die Tickets. Garantiert limitiert auf 80 Stück. Also, lass Dir ruhig Zeit. Ausverkauft ist ausverkauft. Kaum wartet man ein bisschen zu, hat man auch schon Pech!

Keine Ausrede dabei gewesen? Dann gehörst Du wohl zu den Profis, die das Potenzial des CorporateCultureCamps erkannt haben. Kein Weg zu weit, kein Termin unverschiebbar!

Schön, da freuen wir uns, Dich zu sehen!

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Gewissensfrage: Wer hat hier bei Ihnen im Unternehmen das Sagen?

Na klar, der Chef! Würden wahrscheinlich nicht nur Mitarbeiter spontan antworten. Nein, auch viele Chefs sind dieser festen Meinung; schließlich ist das auch ihr Job, zu sagen, wo es hier so lang geht.

Deshalb sind viele Führungskräfte ja auch so beschäftigt 😉 – Entscheidungen hier, Trouble Shooting da, Ziele vorgeben, Ergebnisse kontrollieren … Doch all das hat seine Grenzen, nämlich dort wo strukturierte Planung zu kurz greift oder schlicht unmöglich ist.
Ein paar Beispiele:

  • Costumer Experience. Sie entsteht im Tun (in der Interaktion mit dem Kunden) und ist nicht planbar oder gar verordenbar.
  • Neue Ideen und Innovationen sind gern gesehen, aber nicht einfach einforderbar – Kreativität auf Bestellung hat meist wenig Aussicht auf Erfolg.
  • Echtes Engagement für gemeinsame Ziele entsteht in der Gemeinschaft und nicht über Zielvereinbarungsbögen.

Das hören (bzw. lesen) jetzt viele sicher nicht gerne: Das Law and Order-Verhalten mancher Chefs greift in dynamischen Umfeldern einfach zu kurz! Nicht verzagen, liebe Helden des Alltags und Macher des Erfolges. Ich habe auch eine gute Nachricht: Ihr müsst nicht härter, sondern nur klüger arbeiten!

Euer Tun ist eingebettet in eine für Eure Unternehmen ganz besondere Kultur, die ausreichend Orientierung für das Verhalten in unplanbaren Situationen gibt. Ja, für Euch ist sie kaum wahrnehmbar, denn selbstverständlich. Aber sie ist da, jedenfalls.
Dort wo Eure Anweisungen zu kurz greifen oder schlicht fehlen, übernimmt Eure Kultur. Nämlich das, was gemeinsam als gut und erfolgreich in diesem Unternehmen gilt – unausgesprochen und spontan.

Also liebe Chefs, lasst Euch helfen und nutzt die Kraft der Unternehmenskultur. Pflegt sie – durch das was Ihr tut, wie ihr vorlebt sowie durch häufige Interaktion mit Euren Mitarbeiterinnen; frei nach Winston Churchill:

We shape our Organizations; therefore they shape us.

Also, prägt den Spirit Eures Unternehmens. Damit habt Ihr die Kultur im Fokus und über sie auch wieder das Sagen – auch in neuen oder unvorhergesehenen Situationen!

Wie man das nun macht? Kommen Sie zum CorporateCultureCamp und stellen Sie das zur Diskussion, dann gibt es sicher eine Vielzahl an Antworten  am 5. und 6. November in Hamburg.

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Und womit pflegen Sie Ihre Kultur?

Es gibt sie ja noch immer, die Leute, die (Unternehmens-)Kultur als esoterisches Kuschelthema betrachten. Nur wenn das wirklich so wäre, warum investiert jemand 150 Millionen Dollar in ein Unternehmen und gibt dessen Gründern dazu nur einen einzigen Rat:

Don‘t Fuck Up the Culture!

So geschehen 2013, als Peter Thiel in das aufstrebende Unternehmen Airbnb investierte – gerade wegen seiner Kultur. Dies schreibt Airbnb-Gründer Brian Chesky in einem offenen Brief an seine Mitarbeiter und definierte Kultur einfach als

shared way of doing something with passion.

Eine Definition, die auch nicht lange auf seine Kritiker gewartet hat. Aber das ist wohl eine andere Geschichte.

Die Grundlage für Innovationen, neue Produkte, neue Prozesse ist immer die Kultur des Unternehmens – unsichtbar, aber wirksam. Und damit eines der wichtigsten Assets. Kulturforscher Edgar Schein bezeichnete Kultur als

‚glue‘ – a source if identity and strenght.

Kultur ist aber nicht etwas, dass Sie einfach im Prospekt bestellen können oder frei nach Belieben gestalten können wie sie gerne möchten.
Kultur wächst und braucht Pflege – und ist damit auch (begrenzt) gestaltbar. Aber sie bleibt immer einzigartig, wie es Co-Gründer und CEO der Southwest Airlines Herb Kelleher beschrieb:

Given enough time and money, your competitors can duplicate almost everything you’ve got working for you. They can hire away some of your best people. They can reverse-engineer your processes. The only thing they can’t duplicate is your culture.

Und jetzt wären wir gespannt. Zum Beispiel auf eine Session mit dem Titel „Wie und womit pflegen Sie Ihre Kultur?„. Wir sehen uns in Hamburg!

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Unternehmenskultur, was machst Du auf einem BarCamp?

Was für eine ungewöhnliche Frage! Doch „sie“ wird da sein, die Unternehmenskultur – in den Sessions genauso wie in den Gesprächen am Rande. Jeder Teilnehmer wird ein Stück seiner Kultur mitbringen und gleichzeitig wird eine gemeinsame (Arbeits-)Kultur entstehen. Unternehmenskultur wird am 5. und 6. November in Hamburg DAS Thema sein und damit voll im Mittelpunkt des CorporateCultureCamps stehen.

Da scheint doch die Frage berechtigt: Unternehmenskultur, was machst Du so auf diesem BarCamp? Leider können wir sie ja nicht wirklich fragen, die Unternehmenskultur. Wir kennen sie ja nicht mal genau.
Auf einem BarCamp passt sie jedenfalls gut, bei den vielen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden.

Auch wenn wir sie nicht direkt fragen können, werden wir in Euren Sessions dieser und vielen anderen Fragen nachgehen:

Unternehmenskultur, wer bist Du eigentlich?

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CorporateCultureCamp15 – das Abenteuer hat begonnen!

Heute sind es noch genau 90 Tage bis zur Eröffnung des CorporateCultureCamps am 5. November in Hamburg. Bevor dieses tatsächlich stattfinden kann, gibt es noch viel zu tun; auf uns Initiatoren warten noch jede Menge Herausforderungen, die wir gerne in Angriff nehmen.

Ein BarCamp zum Thema Unternehmenskultur? – Mutig.“ meinen die einen. Das Thema sei kaum zu fassen, es gäbe kaum Produkte am Markt und gute Kulturarbeit sei nicht kopierbar.

Ein BarCamp zum Thema Unternehmenskultur! – Ja, das braucht es dringend!“ sagen die anderen. Kultur ist der letzte schwer zu kopierende Wettbewerbsvorteil und entscheidend für gelungene Change-Aktivitäten, marktwirksame Innovationen oder hohe Arbeitgeberattraktivität. Und kann ein wichtiges Thema für ein modernes, gestalterisches HR sein.

Das meinen wir auch!

Wir glauben an eine tolle Veranstaltung, bei der die Teilnehmer mit vielen neuen Ideen und Impulsen, neuen Erfahrungen und viel Energie wieder zurück in ihre Organisationen kommen. Um damit gute, passende und wirksame Kulturarbeit zu machen – egal in welcher Funktion, ob Management, HR, Kommunikation oder Marketing.

Auf geht´s, packen wir es an – das Abenteuer wartet auf uns!

Unterstützung können wir gut gebrauchen!

Ein BarCamp ist zwar eine nicht-kommerzielle Veranstaltung. Und dennoch sind es Sponsoren, die ein solches Event erst möglich machen. Mit ihren Sach- und Geldgaben ist ihnen hohe Aufmerksamkeit und breite Dankbarkeit bei den Teilgebern sicher. Wir haben noch gut Platz für finanzielle Unterstützung. Interesse? Dann komm bitte einfach auf uns zu!

Oder hat jemand Lust, in der Organisation und bei der Durchführung mitzuwirken? Auch hier können wir jede Hand und jeden Kopf gut gebrauchen. Egal, wo Ihr zu Hause seid, Ihr seid herzlich willkommen. Und da die Schweiz im Orga-Team noch überhaupt nicht vertreten ist, freuen wir uns umso mehr über Unterstützung aus den Kantonen.

Für ein großartiges BarCamp: Teilgeber gesucht!

Ein BarCamp steht und fällt mit den Teilgebern, die sich vor Ort einbringen und die beiden Tage zu einem spannenden, bereichernden Event machen. Es wird nicht viele Tickets geben; die Plätze sind mit 80 streng limitiert.

Wer seinen Platz beim CorporateCultureCamp noch vor dem Verkaufsstart im September jedenfalls sichern möchte, hat zwei Möglichkeiten: In der Organisation eifrig mitarbeiten oder eines der ebenfalls streng limitierten Supporttickets erwerben.

Weitersagen erwünscht!

Also, wer möchte, kann sich einfach bei uns melden. Jedenfalls ist teilen und weitersagen erwünscht! Ja, das Abenteuer hat begonnen. Wir freuen uns darauf!

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Corporate Culture: Nicht zu fassen, doch sie wirkt!

Man hat ja schon von ihr gehört. Man kennt sie vom Hörensagen: die Unternehmenskultur. Aber wer keiner könnte schon exakt sagen, was, wer oder wo sie wirklich ist?

Oder was haben Sie für eine Kultur in Ihrem Unternehmen? Gar nicht so einfach, das konkret festzumachen! Sie ist einfach nicht zu fassen!

Dabei leben und arbeiten wir tagtäglich in der Kultur unseres Unternehmens. Also in der ganz eigenen besonderen Art (mehr oder weniger) gemeinsam Ergebnisse zu erwirtschaften, (mehr oder weniger) miteinander zu kommunizieren oder (mehr oder weniger) klar zu entscheiden.
Und nehmen dabei die Kultur als selbstverständlich: all die geteilten Werte, Haltungen und Einstellungen wirken, ohne dass wir es bemerken. Wir merken es nur, wenn es nicht passt, wenn es „spießt“, wenn sie uns nervt.

Wesentliche Funktionen der Unternehmenskultur

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